In freudiger Erwartung kamen die Geschwister der Gemeinde Baunatal am Weihnachtsmorgen, 25. Dezember 2025, in die Kirche, denn Apostel Gerd Kisselbach hatte sein Kommen angekündigt. Sein Dienen stellte er unter das Wort aus Philipper 2,5-7: „Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“
Weihnachten und Geschenke
Am Anfang seiner Predigt lenkte Apostel Kisselbach den Blick auf Weihnachten. Für manche sei es der schönste Tag des Jahres: Man nehme sich eine Auszeit, die Kinder hätten Ferien, und alle seien zusammen. Dazu tauchten Erinnerungen an Gefühle aus der Vergangenheit auf, und vielleicht seien die Gefühle heute ganz andere.
Zur Zeit von Jesu Geburt hätten die Hirten auf dem Feld Alltag gehabt, heute würde man dazu vielleicht „Nachtschicht“ sagen. In diesen Alltag hinein wären die Engel gekommen und hätten die frohe Botschaft von der Geburt des Gottessohnes gebracht. Gott hätte damit den Menschen ein Geschenk gemacht, denn Geschenke gehörten zu Weihnachten dazu. Wenn wir uns an Weihnachten gegenseitig beschenkten, täten wir es Gott gleich.
Ein Geschenk könne Freude bereiten und/oder nützlich sein; z.B. etwas, was gebraucht wird. Als Geschenk Gottes an die Menschen sei Jesus Christus Mensch geworden, gebe seitdem Orientierung und bringe Frieden, Gnade, Zuversicht und Hoffnung auf Zukunft. So sehr liebe Gott die Menschen, dass er ihnen dieses Geschenk gemacht habe, so wie der Chor es in seinem zu Anfang des Gottesdienstes vorgetragenen Lied gesungen habe: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“.
Der Apostel rief dazu auf, dieses Geschenk persönlich zu nehmen. Das heiße für die Kinder, aufzuwachsen in dem Wissen, dass Gott sie liebt. Für die Jugendlichen bedeute es, zu erfahren, dass Liebe nicht einengt. Für die Menschen im fortgeschrittenen Alter habe sich im Laufe der Zeit manches verändert, aber eines bleibe: das Gute liegt in der Zukunft. Die Liebe Gottes möge für jeden Einzelnen eine Quelle der Kraft sein, so der Apostel.
Annahme des Geschenkes Gottes
Jesus Christus habe den Himmel verlassen und sei auf die Erde gekommen, zu den Menschen seines Wohlgefallens. Der Apostel rief die versammelte Gemeinde dazu auf, es Jesus gleichzutun, indem wir das Doppelgebot der Liebe erfüllen und für andere tätig werden. Weihnachten möge uns motivieren, weiterzumachen und in der Liebe tätig zu bleiben, dabei aber nichts Gutes für zu klein zu halten. Das möge geschehen, bis die Verheißung in Erfüllung geht und Jesus Christus wiederkommt.
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Ralf Edinger, machte in seinem Predigtbeitrag noch einmal deutlich, dass in dem Weihnachtsgottesdienst alle Gruppen angesprochen und mit dem Geschenk „Liebe“ beschenkt worden seien. In der Regel seien Geschenke verpackt: jeder Amtsträger, als das Bild der Verpackung, sei individuell. Aber der Inhalt sei das Wichtige: die Liebe Gottes. Diese Liebe gelte es nun im Alltag anzuwenden und damit auch deutlich zu machen, dass wir das Geschenk annehmen und wertschätzen.
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl und die Sündenvergebung stellte Apostel Kisselbach mit Verweis auf das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, die alle den gleichen Lohn erhielten, heraus, dass nun Jesus Christus einem jeden Gläubigen die volle Gnade schenke.
Am Ende des Gottesdienstes erfreuten die Kinder die Gemeinde mit dem Lied „Eine Tür tut sich auf für Dich“, wobei der Refrain von ihnen und den Eltern gemeinsam gesungen wurde. Mit dem von der gesamten Gemeinde gesungenen Lied „O du fröhliche“ klang der Gottesdienst aus.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
