Am Mittwoch, 22. Mai 2024 feierte Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel in der Gemeinde Warburg einen Gottesdienst, der per IPTV in den ganzen Bezirk Kassel-Korbach übertragen wurde.
Als Bibelwort für den Gottesdienst am Mittwochabend diente das Wort aus Psalm 92, Vers 6: "Herr, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief." Der Chor leitete den Gottesdienst ein mit dem Lied "In dieser Zeit brauchst du den Heiland, den Ankergrund in dieser Welt ..."
Der allerheiligste Glaube
Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel ging zu Beginn seiner Predigt noch einmal auf Kerngedanken des Pfingstgottesdienstes ein. Er zeigte die verschiedenen Faktoren auf, die unseren Glauben ausmachen, wie unsere Sozialisierung, Erfahrungen, Predigten, Gemeindestrukturen usw. Dabei zitierte er das Bibelwort von Pfingsten aus Judas 20: "Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist". Auch er machte - wie Stammapostel Jean-Luc Schneider am Sonntag zuvor - deutlich, dass unser Glaube nicht theoretisch sein solle, sondern praktisch in unser Alltagsleben eingebaut werde.
Dieser allerheiligste Glaube sei in den Glaubensartikeln beschrieben (im Katechismus nachzulesen):
- Glaube an Gott, den Schöpfer, dem nichts unmöglich ist
- Glaube an Jesus Christus, an dessen Tod, Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft
- Glaube an den Heiligen Geist, durch den Gott heute auf Erden wirkt
- Glaube an das ewige Leben, an das Heil was Gott schenken wird
- Glaube an die Notwendigkeit der Kirche Christi, die Sakramente und das Apostelamt
Das Werk von Jesus Christus
Mit Blick auf das Bibelwort des Tages, zitierte Apostel Pöschel den Beginn des bekannten 92. Psalms "Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen". Im Anschluss beschreibe der Psalmist die Größe der Werke Gottes und die Tiefe seiner Gedanken.
Der Apostel sprach von dem Werk, welches Jesus Christus aufgerichtet habe. Zunächst habe Jesus aus Liebe zu den Menschen die Herrlichkeit beim Vater verlassen und beschlossen auf Erden den Willen seines Vaters zu erfüllen. Das war nicht leicht, weil er unter anderem Feinde hatte. Und anders als die Juden erwarteten, erklärte Jesus, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Trotz aller Widerstände habe er sein Werk erfüllt.
Apostel Pöschel zeigte auf, dass Jesus nicht das tat, was die Menschen von ihm erwarteten, sondern er sprach beispielsweise mit der Sünderin oder kehrte bei dem Zöllner ein. Auch für ihn sei dies immer wieder Maßstab: was würde Jesus sagen/tun bzw. was würde Jesus nicht sagen/nicht tun.
Was sollen wir tun?
Apostel Gerd Kisselbach zitierte zunächst einen Satz aus der Bibellesung an Pfingsten, wo es hieß: "Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?" (Apostelgeschichte 2, 37). Es folgte das erste Wirken des Heiligen Geistes in der Gemeinde: "Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."
Der Apostel erwähnte auch noch einmal den Liedvers der Sänger vom Beginn des Gottesdienstes, in dem es heißt, dass Jesus der Ankergrund in unserem Leben sein soll. Dieser Anker gebe uns Sicherheit bei schlechtem Wetter und bei gefährlichen Strömungen.
Sündenvergebung - Abendmahl -Schlussegen
Bezirksapostelhelfer Pöschel bereitete das Heilige Abendmahl vor mit dem Gedanken: "Jesus ist für dich gestorben. Er kennt deine Sünden bis heute, aber auch die von Morgen und die in fünf Tagen. Trotzdem - oder gerade deshalb - möchte er dir im Abendmahl begegnen und Heil spenden"
Nach einem Bußlied folgte die Sündenvergebung und anschließend feiert die Gemeinde das Sakrament des Heiligen Abendmahls. Abschließend beendete Apostel Pöschel den Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen, bevor der Chor den Gottesdienst mit dem Lied: "Singt ein Lied von Gott" beschloss.
23. Mai 2024
Text:
Marco Wagner
Fotos:
Natascha Wagner
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