Am Mittwoch, 30. April 2025 feierte Apostel Gerd Kisselbach mit über 170 anwesenden Glaubensgeschwistern einen Gottesdienst in der Kirche in Korbach. Eingeladen waren acht der fünfzehn Gemeinden aus dem Bezirk Kassel-Korbach. In diesem Gottesdienst verabschiedete er den Vorsteher in den Ruhestand und beauftragte einen Priester der Gemeinde zum neuen Vorsteher.
Die Gemeinden Bad Arolsen, Bad Zwesten, Bad Wildungen, Felsberg-Neuenbrunslar, Fritzlar, Korbach, Warburg und Wolfhagen erlebten einen Gottesdienst, der unter dem Bibelwort aus Psalm 92,2+3 "Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen" stand.
Apostel Kisselbach zeigte auf, dass dieser Psalm mit "ein Lied für den Sabbattag" überschrieben sei und dass mit dem Morgen und der Nacht nicht unbedingt die alltäglichen Zeitabschnitte gemeint seien. Des "Morgens" zeige die schönen Tage des Lebens, die "Nacht" die trüben Tage, aber sowohl als auch sei der Höchste gegenwärtig.
Danken und Loben
Gott in Wort und Tat zu danken und zu loben, geschehe unter anderem im Gottesdienst. In den Liedern und den Gebeten bringe die Gemeinde ihren Dank Gott gegenüber zum Ausdruck. Sicherlich habe jeder der über 170 Anwesenden unterschiedliche Inhalte in seinen Gebeten, dadurch auch unterschiedliche Gründe des Dankens im Gebet. Apostel Kisselbach sprach davon, dass der Gottesdienstbesuch ein Bekenntnis zu Gott und seinen Heilstaten sei.
Gradmesser der Gottesbeziehung
Evangelist Klaus Weiss, Vorsteher der Gemeinde Korbach, setzte an den Beginn seines Predigtbeitrags den Gedanken, dass Loben und Danken ein Gradmesser unserer Gottesbeziehung seien. Des Weiteren zitierte er in seinem letzten Mitdienen vor der Ruhesetzung aus dem Lied "Das sei alle meine Tage" unter anderem die Fragen, ob der Herr in einem regiere, ob man in der Gnade bleibe, sich vom Heiligen Geist treiben ließe und Gott folge, wie er führen will.
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies Apostel Kisselbach darauf hin, dass das Heilige Abendmahl ein Zeichen unseres Dankes, aber auch ein Gemeinschafts- und Bekenntnismahl sei.
Ruhesetzung und Beauftragung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls versetzte Apostel Kisselbach den Vorsteher der Gemeinde Korbach in den wohlverdienten Ruhestand. Achtzehn Jahre wirkte Klaus Weiss als Amtsträger in der Gemeinde Korbach, davon siebzehn Jahre im priesterlichen Dienst und über 10 Jahre als Vorsteher im Evangelistenamt. Der Apostel sprach davon, dass Evangelist Weiss einen sehr hohen Anspruch an sein Dienen und die Seelsorge gestellt habe. Dies habe sich positiv auf die Gottesdienst und die Gemeinde ausgewirkt, und seine Zeit sei von Gott gesegnet.
Mit Priester Jens Plaßmann beauftragte Apostel Kisselbach einen neuen Vorsteher für die Gemeinde Korbach. Priester Plaßmann ist seit seinem 20. Lebensjahr Amtsträger und seit 25 Jahren als Priester in der Gemeinde aktiv.
Musikalischer Rahmen
Die Sänger und Instrumentalisten der eingeladenen Gemeinden bildeten einen Chor und ein Instrumentalensemble, welche mit ihren Liedern den Gottesdienst und auch die Zeit des Verabschiedens musikalisch gestalteten.
3. Mai 2025
Text:
Marco Wagner
Fotos:
Marco Wagner
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