Am Donnerstag, 2. Juli 2026, hielt unser Apostel Gerd Kisselbach einen besonderen Gottesdienst in der Kirche Kassel-Harleshausen, zu dem über 120 Gläubige aus den Gemeinden Kassel-Harleshausen und Niestetal gekommen waren.
Besonders war dieser Gottesdienst in zweierlei Hinsicht: Zum einen aufgrund des Termins an einem Donnerstagabend, zum anderen durch die besondere Verbindung der beiden Gemeinden untereinander. So war beispielsweise der Gemeindevorsteher von Kassel-Harleshausen, Evangelist Marco Lüttich, zuvor auch Gemeindevorsteher in Niestetal.
Fürchte dich nicht!
Als Grundlage des Gottesdienstes nutzte der Apostel das Wort aus Zefanja 3, 16: „Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken!“
Der Gottesdienst stand unter der Botschaft, Gott zu vertrauen, sich nicht zu fürchten, sondern zu glauben. Der Apostel griff zu Beginn den Gedanken auf: „Früher war alles besser.“ Dies könne man meinen, wenn man sich die Entwicklungen im Fußball, in der Wirtschaft oder vielleicht auch der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit vergegenwärtige. Unabhängig von der beobachteten Entwicklung sei jedoch entscheidend, wie man mit dieser Situation umgehe.
Lass die Hände nicht sinken
Er sprach den Gemeinden Mut zu: Lassen wir nicht „die Hände sinken“ – also nicht „den Kopf hängen“. Vertrauen wir auf Gott und hören wir nicht auf, Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, zu ehren. Dies tun wir durch Gebet und Opfer, durch die Annahme seines Friedens und durch die Freude auf seine Verheißung, die größer ist als alles, was wir kennen. Fürchten wir uns nicht, denn Gott hat Gutes für uns bereitet!
Hände in der Seelsorge nicht sinken lassen
Bezirksvorsteher Maik Augustin, der ebenfalls die Gemeinde Niestetal leitete, vertiefte den Gedanken des Appells „Fürchte dich nicht“ in seinem Predigtbeitrag und wies darauf hin, dass dies kein Negieren der vorhandenen Sorgen sei, sondern die Zusage göttlicher Begleitung. Hierzu zitierte er das Beispiel Moses, dessen erhobene Hände gestützt wurden durch Aaron und Hur, sodass das Volk Israel den Kampf gegen die Amalikiter gewann (vgl. 2. Mose 17, 8 ff). Er rief dazu auf, auch die Hände in der Seelsorge für den Nächsten nicht sinken zu lassen.
Der Gottesdienst wirkte tröstend, stärkte die Gläubigen und förderte die besondere Gemeinschaft der beiden Gemeinden. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch einen gemeinsamen Chor beider Gemeinden und ein Musikensemble.
4. Juli 2026
Text:
Christian Kubelt
Fotos:
Christian Kubelt,
Marco Lüttich
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