Am Sonntag, 13. September versammelten sich über 150 Glaubensgeschwister in unserer Kirche in Bad Wildungen zum zweiten Seniorengottesdienst dieses Jahres. Der Gottesdienst wurde auch in die rund 100 km entfernte Gemeinde Oberweser-Solling per Bild und Ton übertragen.
Erstmals kamen die Senioren des Bezirks in der Kirche von Bad Wildungen zu einem gemeinsamen Gottesdienst zusammen, Grundlage dieses Gottesdienstes für diesen Kreis war ein Bibelwort aus Markus 13,31: "Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen!"
Bezirksvorsteher Priester Maik Augustin stellte den Gottesdienst unter den Kerngedanken der Sicherheit mit Christus.
Gottes Wort und Gottes Treue bleiben feste Größe
Mit ihren vielfältigen Aktivitäten bezeichnete er die Senioren als Fundament der Gemeinden, die sich in Gesellschaft und Kirche durchaus verändern. Das wird zum Beispiel anhand von Kleidung und Frisur deutlich. Wenn sich auch vieles verändern würde, ist und bleibt das Wort Gottes die feste Größe. Bis zum neuen Himmel und einer neuen Erde haben Gottes Wort und seine Treue Bestand.
Rückblickend auf den Gottesdienst des Stammapostels am 16. August aus Hanau bleibt es bei der rechten Hand, die er uns reicht, trotz mancher Veränderung. Sorgen um Natürliches ist nicht alles. Unsere Sorge soll sich auch um Ewigkeitswerte und Gottesverheißungen drehen.
Der Bezirksvorsteher lenkte den Blick auf das Lebensschiff. Jedes Schiff hat einen Anker. Dieser Anker gibt Sicherheit, egal wie groß das Schiff ist. Der Anker ist und bleibt Jesus Christus.
Bleibende Schätze im Herzen tragen
Priester Hans-Peter Trosse, Vorsteher der Gemeinde Bad Zwesten, stellte in seinem Predigtbeitrag die Frage, welche Worte wir bewahren sollten. Gottes Wort ist wie ein Schatz, den wir sammeln können. Eine Lehrerin äußerte einmal: Bleibende Schätze sind nur solche, die wir im Kopf haben. Für uns sind bleibende Schätze solche, die wir im Herzen tragen, und das sind Glaube, Liebe und Vertrauen in den, der uns immer seine Hand reicht.
Bezirksvorstehervertreter Priester Marco Wagner bestärkte noch einmal das Bild des Ankers eines Schiffes, welcher Sicherheit und Halt garantiert. Glaube und Vertrauen stärken uns weit über die Vergänglichkeit hinaus.
Der Gottesdienst wurde in schöner Weise von den Darbietungen des Seniorenchores umrahmt.
16. Oktober 2026
Text:
Peter Anding
Fotos:
Wolfgang Zier
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