Am Mittwoch, 30. Oktober 2024 kamen die Gemeinden Bad Wildungen, Bad Zwesten, Baunatal, Felsberg-Neuenbrunslar und Fritzlar in der Kirche in Bad Wildungen zusammen, um gemeinsam einen Gottesdienst zu erleben. Geplant war, dass Apostel Gerd Kisselbach diesen Gottesdienst feiern würde, jedoch musste er krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Der Gottesdienst, den Bezirksvorsteher Sascha Tümmler feierte, wurde von einem Chor und einem Orchester begleitet, in dem Sänger und Spieler aus allen fünf Gemeinden musikalisch zusammenwirkten.
Als Grundlage zum Gottesdienst diente ein Bibelwort aus Josua 1.5: „Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.“
Bereits zu Beginn machte Bezirksältester Tümmler deutlich, wie wichtig der gemeinsame Weg im Glauben ist. Niemand solle allein durch schwierige Zeiten gehen – so wie Gott niemanden verlässt, sollen auch wir einander beistehen. Dieser Gedanke durchzog die Predigt und er rief die Geschwister dazu auf, in Treue zueinander und zu Gott zu stehen.
Treue und Verlässlichkeit
Der Bezirksälteste ermutigte die Anwesenden, einander Halt zu geben und auf Gottes Verheißungen zu vertrauen: „Du kannst dich auf mich verlassen, ich verlass dich nicht.“ In Bezug auf das biblische Buch Josua sprach der Bezirksälteste von der Einladung Gottes zu einer grandiosen Zukunft für alle, die seine Gebote halten und im Glauben festbleiben. Auch in schwierigen Zeiten sei Gott bei uns und stärke uns.
Gottes Versprechen – Kein leeres Wort
In seinem Predigtbeitrag unterstrich Bezirksevangelist Dieter Neumann die Treue Gottes und rief dazu auf, sich auf die festen Zusagen Gottes zu verlassen. „Gott ist kein Sprücheklopfer; er hält, was er verspricht.“ Diese Aussage machte deutlich, dass die Gläubigen bei ihm immer einen verlässlichen Anker finden, besonders in Zeiten der Not.
Kraft durch das Heilige Abendmahl
Bezirksvorstehervertreter Priester Maik Augustin führte auf das Heilige Abendmahl hin und sprach über die Kraft des Gebets und die Bedeutung der Gemeinschaft. Gerade das Heilige Abendmahl verbinde uns als Glaubensgeschwister und gebe uns die Kraft, auch denjenigen mit Liebe zu begegnen, die uns kritisch gegenüberstehen. In der Kraft aus dem Sakrament liege die Möglichkeit, dem Vorbild Jesu zu folgen und selbst dann mit Nachsicht und Mitgefühl zu handeln.
1. November 2024
Text:
Felix Knop,
Sorcha Röhr
Fotos:
Simon Kisselbach
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