Am Sonntag, 1. Dezember 2019 feierte die Gemeinde Kassel-Südwest am Vormittag den 2. Adventsgottesdienst und im Anschluss daran ihre Weihnachtsfeier. Bevor das abwechslungsreiche Programm der Weihnachtsfeier begann, bestand für alle die Möglichkeit sich am reich gedeckten Buffet zu bedienen.
Der Gottesdienst am 2. Advent stand unter dem Gedanken, dass das Licht Sicherheit für den Blick in die Zukunft sei. Das Bibelwort für diesen Gottesdienst lautete: "Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht." (Jesaja 60, 2.3).
Die Gläubigen wurden aufgerufen Obacht darauf zu geben, nicht von einem „Mondlicht“ von dem Glaubensziel abgelenkt zu werden. Verbunden damit war der Rat, sein Licht immer leuchten zu lassen und nicht unter den Scheffel zu stellen, denn das Licht gibt Kraft und Zuversicht.
Einen „langen“ Tag kann man nur gestärkt angehen
Im Anschluss an den Gottesdienst war die ganze Gemeinde zu einem Fingerfood-Buffet eingeladen, welches von Glaubengeschwistern mitgebracht worden war. Die erwartete Anzahl an Teilnehmern an der Weihnachtsfeier erforderte es, zur Speiseaufnahme auch den Gottesdienstraum mit zu nuten. Nach dem Genuss von dem reichlich gedeckten Buffet mit Kuchen und Schnittchen erfreuten die Kinder der Gemeinde mit einem Musical.
Die Geschichte von den vier Kerzen
Ein Kind kommt zu einem Adventskranz und sagt, dass es gern wissen würden, warum denn die Kerzen nicht brennen würden.
Die erste Kerze seufzt und sagt: Ich heiße Frieden, aber es gibt soviel Krieg. Die Menschen wollen mich nicht, sie pusten mich immer wieder aus.
Die zweite Kerze flackert und sagt: Ich heiße Freude, aber die Menschen freuen sich nicht mehr. Ich glaube, ich passe nicht mehr in diese Zeit.
Leise und sehr traurig meldet sich nun die dritte Kerze zu Wort: Ich heiße Liebe. Aber die Menschen denken nur noch an sich selbst und lachen mich aus.
Da sagt das Kind: Das ist aber ganz schön traurig. Ihr müsst doch brennen, ihr müsst doch leuchten. Ohne euch ist es dunkel und kalt in dieser Welt. Es setzt sich traurig auf den Boden und stützt das Kinn in die Hände.
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Du brauchst nicht so traurig sein. Mein Name ist Hoffnung und solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Wenn es sein muss jeden Tag.
Da sagt das Kind: Hoffnung, welch ein schöner Name. Es ist gut, dass es Dich gibt. Dann hole ich schnell meine Freunde und gemeinsam zünden wir die anderen Kerzen wieder an.
Rückblick 2019
Nach dieser schönen Darbietung erfolgte als weiterer Programmpunkt ein Rückblick auf das Jahr 2019. Einige Glaubensgeschwister trugen mit großer Freude gemachte Glaubenserlebnisse vor. Besonders hervorzuheben sind Rückblicke auf den Internationalen Jugendtag (IJT) Anfang Juni in Düsseldorf, den Besuch von Apostel Lindemann am 25. August mit drei Segenshandlungen für die Gemeinde sowie das Gedenken an den 100. Geburtstag von als "Papa Ghana" bekannten Apostel Rudolf Schilling.
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